Rasenpflege von A bis Z

Immergrüner Blickfang

Ein schöner und dichter Rasen durch effiziente Rasenpflege.

Wir zeigen Ihnen, wann welche Pflegemassnahmen wichtig sind

Rasenpflege im Frühjahr

Damit Ihr Rasen nach dem Winter wieder richtig zu Kräften kommt, braucht er im Frühjahr Nahrung in Form von Dünger. Wenn Sie Ihren Rasen jetzt zum ersten Mal in diesem Jahr düngen, empfehlen wir den Einsatz von Hauert Rasen-Tardit. Der Langzeitdünger wirkt besonders schnell und versorgt Ihren Rasen die ganze Saison über mit allen wichtigen Nährstoffen. Ist Ihr Rasen in diesem Frühjahr bereits gedüngt, setzen Sie beispielsweise Hauert Ha-Ras Rasendünger ein. Ganz wichtig nach dem Düngen ist, die Rasenfläche gut zu bewässern. Ohne Feuchtigkeit können die Rasenpflanzen den Dünger nicht aufnehmen und verarbeiten. Achten Sie auch auf die Wassermenge: 15 Liter pro Quadratmeter sind ideal. Sie können die Menge ganz einfach mit einem Regenmesser kontrollieren.

Der erste Rasenschnitt

Die Rasenpflege beginnt im März, spätestens April, mit dem ersten Schnitt. Im Frühjahr sollten Sie den Rasen mindestens einmal, besser zweimal pro Woche mähen, im Sommer reicht es alle 10 bis 14 Tage. Im Oktober, wenn der Rasen das Wachstum einstellt, hat das Mähen ein Ende. Schneiden Sie nie mehr als ein Drittel der gesamten Höhe weg.

Unkräuter bekämpfen

Vertikutieren ist ab Mitte Mai nicht mehr empfehlenswert. Mit steigenden Temperaturen breiten sich auch Unkräuter wie die Hirse aus. Haben sie sich bereits auf Ihrem Rasen ausgebreitet, stechen Sie die Pflanzen mit einem Unkrautstecher einzeln von Hand aus. Durch das Düngen und Mähen sorgen Sie zusätzlich dafür, dass sich die Unkräuter nicht weiter ausbreiten.

Kahlstellen beseitigen

Haben sich auf Ihrem Rasen Kahlstellen gebildet, setzen Sie am besten eine Nachsaatmischung ein. Kratzen Sie den Boden vor dem Einsäen leicht auf und streuen Sie ein wenig Rasenerde, danach Ansaat-Dünger und das Saatgut auf. Halten Sie die Stelle immer gut feucht und schützen Sie sie mit einem Gartenvlies.

Inhalt

Praktische Tipps und Tricks – lernen Sie von unseren Profis und den Produktvideos

Weitere Rasenpflege über das Jahr

So mähen Sie Ihren Rasen richtig

Regelmässiges Mähen sorgt für eine dichte Rasennarbe und fördert die Belastbarkeit des Rasens. Bei zu wenigem Mähen bilden sich keine neuen Seitentriebe. Es entstehen Lücken und die Trittfestigkeit lässt nach. Unkraut und Moos beginnen zu wuchern.

Welcher Rasenmäher am besten für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Ansprüchen ab. Bei der Auswahl sollten Sie deshalb die zu mähende Fläche und den Zeitaufwand berücksichtigen:

Je grösser die Fläche, desto wichtiger ist eine breite Schnittbreite. Bei unebenem Gelände ist ein Rasenmäher mit Radantrieb zu bevorzugen, dies spart Zeit und Kraft.

«Goldene Schnittregel»: Normale Wuchshöhe plus halbe Wuchshöhe.

Rasen, bei dem die normale Höhe 40 mm beträgt, wird bei ca. 60 mm auf die normale Wuchshöhe geschnitten, man mäht also jeweils einen Drittel der Gesamtlänge zurück. Das Schnittgut sollten Sie in diesem Fall nicht liegen lassen. Am besten mäht man am späteren Nachmittag, nach der Mittagshitze, damit die Gräser an den Schnittstellen nicht verbrennen.

Welche Schnitthöhe für welchen Rasentyp?

  • Zierrasen: 10–20 mm.
  • Sportrasen: 30–40 mm.
  • Spiel- und Gebrauchsrasen: 30–50 mm.
  • Parkplatz- oder Schattenrasen: 50–60 mm.
  • Wenig genutzter Landschaftsrasen: 60–80 mm.

Wann Mulchen sinnvoll ist

  • Wird der Rasen etwa alle drei bis fünf Tage gekürzt, muss man das Schnittgut nicht entfernen. Es ist so kurz, dass es zwischen die Halme fällt und liegen bleiben kann. Dieses Mulchmaterial dient der Düngung und schützt den Rasen vor dem Austrocknen. 
  • Grundsätzlich ist Mulchen mit fein gehäckseltem Schnittgut im Sommer auch für Gebrauchsrasen sinnvoll.
  • Die Häufigkeit des Schnitts hängt von den Ansprüchen, die an den Rasen gestellt werden, und vom Wachstum der Gräser ab.

Rasentrimmer für die Feinarbeiten

Für kleinere Ausputzarbeiten an den Rasenkanten eignen sich am besten Rasenkantenscheren. An Stellen, an denen der Rasenmäher nicht hinkommt, an Mauern, unter Hecken und Bäumen oder an steilen Böschungen, kommen Rasentrimmer zum Einsatz. Er köpft Gräser und Unkraut mit einem schnellrotierenden Faden. Das Schnittgut muss anschliessend entfernt werden.

Bewässerung ab Juni

  • Je nach Witterung muss bereits ab Juni/Juli mit der Beregnung des Rasens begonnen werden. Gegen August/September kann sie wieder eingestellt werden. Das Wasser muss den Boden gut durchdringen. In Trockenphasen sollte der Regner ca. 20 Minuten an einer Stelle stehen bzw. etwa 10 Liter pro Quadratmeter gegossen werden. Dann genügt es, alle vier bis sieben Tage zu beregnen.
  • Geringere Wassermengen in kurzen Abständen fördern die Wurzelbildung an der Oberfläche, so dass der Rasen anfälliger für Trockenheit wird. Der beste Zeitpunkt zum Bewässern ist abends, da das Wasser dann nicht so schnell verdunstet. Zudem tritt abends der «Brennglaseffekt» der Wassertropfen nicht mehr auf, der den Rasen verbrennt.
  • Je nach Gartengrösse bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Bewässerung an. Für Rasenflächen kommen entweder mobile oder fest installierte Regner in Frage.
  • Besonders bequem ist eine automatische Steuerung der Bewässerung über Bewässerungscomputer. Egal, ob sie zuhause sind oder für einige Wochen in den Ferien verweilen, das Bewässerungssystem in Kombination mit einem Bewässerungscomputer funktioniert selbständig und sorgt dafür, dass Ihr Rasen immer optimal bewässert wird.

Vertikutieren oder Lüften bis Mai und ab September

  • Im Laufe des Jahres setzen sich Blätterreste und andere biologische Rückstände zwischen den Grashalmen ab. Sie nehmen dem Rasen die Luft zum Atmen und erschweren die Nährstoffaufnahme. Daher ist es sinnvoll, den Rasen zu vertikutieren oder zu lüften. Bei beiden Massnahmen wird der Filz, der sich im Rasen festgesetzt hat, entfernt.
  • Vertikutierer durchkämmen den Boden mit senkrecht stehenden Messern und ziehen den Rasenfilz zwischen den Gräsern hervor. Dabei dringen die Messer einige Millimeter in den Boden ein. Diese Behandlung ist intensiv und sollte nur einmal im Jahr erfolgen, um den Rasen nicht zu sehr zu strapazieren. Der Rasen sollte in Längs- und Querrichtung vertikutiert werden.
  • Der beste Zeitpunkt ist im Frühjahr nach dem ersten Mähen oder im Sommer bis Anfang September. Ab Mitte Mai sollten Sie nicht mehr Vertikutieren, da sich sonst durch den stärkeren Lichteinfall unliebsame Unkräuter ausbreiten.
  • Der ausgekämmte Rasenfilz muss anschliessend entfernt werden. Danach ist es sinnvoll, zu düngen.
  • Vorsicht: Wird zu spät im Jahr Rasendünger ausgebracht, steht der Rasen noch lange voll im Saft und es können im Winter Frostschäden entstehen.
  • Am besten ist es, man düngt den Rasen an einem Tag, an dem Regen vorhergesagt wird. Regnet es nicht, sollte der Rasen direkt nach dem Düngen intensiv gewässert werden. So werden die Nährstoffe in den Boden gewaschen. Den Rasen in langen, sonnenreichen Trockenperioden zu düngen, sollte man vermeiden, da der Dünger das Gras verbrennen kann.
  • Im Gegensatz zum Vertikutieren, ist das Lüften ein sanfter Eingriff. Lüfter besitzen elastische Stahlfedern, die den Rasen nur an der Oberfläche durchkämmen, ohne in den Boden einzudringen. Daher können Gartenbesitzer den Rasen das ganze Jahr hindurch lüften, z. B. nach jedem Mähen.

Im Coop Bau+Hobby bieten wir Ihnen ein grosses Sortiment, das die regelmässige und effiziente Rasenpflege einfach und mit viel Spass bewerkstelligen lässt.

Für Fragen oder eine Beratung steht Ihnen das Fachpersonal in Ihrer Coop Bau+Hobby Verkaufsstelle gerne zur Verfügung.

Profi-Tipps

Rasen gedeiht am besten auf humushaltigen, lehmigen Sandböden oder sandigen Lehmböden. Mit dem Einbringen von Sand und Humusstoffen nähert man sich dieser Bodenbeschaffenheit an.

Rasen braucht viel Wasser. Die Wahl einer geeigneten Sorte kann den Wasserverbrauch senken. Fragen Sie in Ihrem Coop Bau+Hobby.

Zierrasen und Strapazierrasen brauchen viel Pflege, ein Landschaftsrasen ist pflegeleicht, aber dafür nicht so belastbar.

Säen Sie den Rasen in einer Zeit, in der nicht mit Nachtfrost zu rechnen ist und vermeiden Sie intensive Sonneneinstrahlung.

Rasenmäher-Service

Mit dem Rasenmäher-Service von Coop Bau+Hobby halten Sie Ihren Rasenmäher in Schuss. Von Kerzen und Motorenöl wechseln bis hin zum Messerschleifen wird alles fachmännisch gewartet.

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